Die Spannungen beim FC Bayern München haben am Montag, den 26. Januar 2026, einen neuen Höhepunkt erreicht. Nach Informationen mehrerer zuverlässiger Quellen (u. a. Bild, Kicker und Sky Sport) hat Trainer Vincent Kompany zwei Spieler unmittelbar nach dem Training suspendiert – und das vor den Augen der gesamten Mannschaft. Der Grund: offene Kritik und mangelnder Respekt gegenüber den taktischen Vorgaben und der Autorität des belgischen Trainers.

Betroffen sind laut übereinstimmenden Berichten Dayot Upamecano und Mathys Tel. Beide sollen sich in den vergangenen Tagen wiederholt kritisch über Kompanys Trainingsmethoden, seine Rotation und insbesondere über die taktische Ausrichtung geäußert haben – zunächst hinter verschlossenen Türen, dann aber auch in Gesprächen, die nach außen drangen.
Upamecano soll in einem Mannschafts-Meeting am Freitagabend nach dem 1:1 gegen RB Leipzig gesagt haben: „Wir spielen zu kompliziert, das ist nicht mehr Bayern-Fußball.“ Tel, der in den letzten Wochen nur selten von Beginn an spielte, soll in einem privaten Gespräch mit Teamkollegen geäußert haben: „Wenn er mich nicht braucht, dann gehe ich im Sommer.“ Beide Aussagen wurden offenbar von mehreren Spielern mitgehört und weitergetragen.

Kompany reagierte am Montagmorgen im Mannschaftskreis mit einer Härte, die selbst langjährige Bayern-Profis überraschte. Nachdem er die beiden Spieler namentlich ansprach und ihnen vorwarf, „die Einheit der Mannschaft aktiv zu untergraben“, teilte er ihnen mit sofortiger Wirkung mit: „Ihr seid für unbestimmte Zeit suspendiert. Kein Training, keine Spiele, kein Kontakt zur Mannschaft, bis ich etwas anderes sage.“ Die Worte fielen in einer Atmosphäre, die Zeugen als „eisig“ beschrieben. Kompany soll hinzugefügt haben:
„Wer meint, er sei größer als der Verein, der irrt sich. Wer meint, er könne hier machen, was er will, der wird eines Besseren belehrt. Das hier ist kein Wunschkonzert. Das ist Bayern München. Und solange ich hier Trainer bin, gilt: entweder man zieht mit – oder man fliegt raus.“
Die beiden Profis wurden anschließend gebeten, das Trainingsgelände zu verlassen. Upamecano und Tel sollen laut Bild noch am selben Vormittag ihre Sachen gepackt und das Campus-Gelände verlassen haben. Beide Spieler wurden für das bevorstehende Pokal-Viertelfinale gegen Holstein Kiel (Dienstag, 28. Januar) und das Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart (Samstag) gestrichen. Ob und wann sie zurückkehren dürfen, hängt nun allein von Kompany ab.
Im Verein sorgt die harte Linie für geteilte Meinungen. Ein Teil der Mannschaft soll die Maßnahme als notwendiges Zeichen der Disziplin begrüßen. „Vincent zeigt endlich Zähne. Das war längst überfällig“, soll ein gestandener Nationalspieler im engsten Kreis gesagt haben. Andere wiederum befürchten, dass die Suspendierung die ohnehin fragile Kabinenstimmung weiter vergiftet. „Wir haben schon genug Druck von außen. Jetzt auch noch Krieg im eigenen Haus“, soll ein anderer Profi gemurmelt haben.
Kompany selbst äußerte sich am Montagnachmittag in einer kurzen, aber sehr klaren Stellungnahme vor der Presse:
„Ich kommentiere keine Personalien. Aber ich sage euch eines: Respekt, Disziplin und Zusammenhalt sind keine Verhandlungsmasse. Wer das nicht akzeptiert, hat hier keinen Platz. Punkt. Wir haben große Ziele – und die erreichen wir nur, wenn alle in eine Richtung ziehen.“
Hinter den Kulissen brodelt es weiter. Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund sollen bereits in Krisensitzungen mit Kompany und Teilen des Aufsichtsrats beraten haben. Es gibt Gerüchte, dass Upamecano, dessen Vertrag bis 2026 läuft, im Sommer verkauft werden könnte – möglicherweise schon im Winter, falls ein passendes Angebot eingeht. Bei Mathys Tel, der erst 20 Jahre alt ist und als großes Zukunftstalent gilt, ist die Lage komplizierter. Viele Beobachter fragen sich, ob Kompany mit der harten Gangart nicht riskiert, einen der wertvollsten Spieler des Kaders dauerhaft zu verlieren.
Die Fans sind gespalten. In den sozialen Netzwerken trenden Hashtags wie #KompanyMussBleiben und #FreeMathysTel. Einige Ultras loben den Trainer für seine klare Kante: „Endlich mal ein Trainer, der nicht kuscht.“ Andere wiederum sehen in der Suspendierung ein Zeichen von Schwäche: „Wenn du zwei Leistungsträger rausschmeißt, weil sie Kritik äußern, dann hast du die Mannschaft nicht im Griff.“
Fakt ist: Die Kabine ist gespalten, die Ergebniskrise (nur ein Sieg aus den letzten vier Pflichtspielen) drückt weiter und der Druck auf Vincent Kompany wächst von Tag zu Tag. Die Suspendierung von Upamecano und Tel ist nicht nur eine sportliche Maßnahme – sie ist eine Machtdemonstration. Ob sie die Mannschaft wieder zusammenbringt oder ob sie den Bruch endgültig zementiert, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Eines ist sicher: Beim FC Bayern München herrscht derzeit Krieg – und er wird in der Kabine geführt.
Fakt ist: Die Kabine ist gespalten, die Ergebniskrise (nur ein Sieg aus den letzten vier Pflichtspielen) drückt weiter und der Druck auf Vincent Kompany wächst von Tag zu Tag. Die Suspendierung von Upamecano und Tel ist nicht nur eine sportliche Maßnahme – sie ist eine Machtdemonstration. Ob sie die Mannschaft wieder zusammenbringt oder ob sie den Bruch endgültig zementiert, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Eines ist sicher: Beim FC Bayern München herrscht derzeit Krieg – und er wird in der Kabine geführt.
Eines ist sicher: Beim FC Bayern München herrscht derzeit Krieg – und er wird in der Kabine geführt.